Müstair liegt am äussersten Zipfel des Münstertals, dort wo die Schweiz fast schon Italien ist. Eine Woche im Val Müstair – das war unser Ziel für Anfang August, und die Gegend hat gehalten was der Name verspricht: Sonne, Stille und Berge so weit das Auge reicht.
Unsere Route
Hinweg fuhren wir von Hittnau via Wetzikon, Reichenburg und die A3 nach Landquart, dann über Klosters durch den Vereinatunnel nach Sagliains und von dort das Unterengadin entlang bis ins Münstertal. Auf dem Rückweg wählten wir die Passroute: vom Münstertal über Zernez, den Flüelapass nach Davos und von dort via Chur und Wetzikon zurück nach Hittnau.
Ankommen im Münstertal
Das Münstertal empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen, die jeden Gedanken an Zuhause schnell verblassen liessen. Der Camping Muglin in Müstair liegt ruhig am Talrand, mit direktem Blick auf die umliegenden Berge. Ein guter Ausgangspunkt für alles, was das Tal zu bieten hat.
Wanderung Lü – Alp Campatsch – Ofenpass
Von Lü aus starteten wir früh morgens den Aufstieg zur Alp Campatsch. Der Weg führt durch weite Lärchenwälder und offene Almwiesen, gelegentlich pfiff ein Murmeltier und verschwand im Geröll. Von der Alp Campatsch geht es weiter hinauf zum Ofenpass – einem der wenigen Schweizer Alpenpässe, die ganzjährig offen sind. Die Aussicht von oben ins Val Müstair ist die Mühe allemal wert.
Am Nachmittag zog ein leichtes Gewitter auf – willkommene Abkühlung nach dem langen Aufstieg. Kurz danach war der Himmel wieder blau, als wäre nichts gewesen.
Länge: ca. 12 km, Wanderzeit: ca. 4h, Schwierigkeitsgrad: mittel
Milchstrasse über Müstair
Das Münstertal gehört zu den dunkelsten Ecken der Schweiz – kaum Lichtverschmutzung, klare Bergluft. An einem der letzten Abende stellten wir den Wecker auf Mitternacht. Es hat sich gelohnt.

Das Münstertal bei Nacht ist ein eigenes Reiseziel.
Unsere Empfehlungen
Campingplätze



