Südfrankreich (25.04. - 02.05.15)

01. Mai 2015

In diesem Frühjahr ging die Reise in die Region Ardèche.

Provenzalisches Hügeldorf mit Weinbergen im Vordergrund, Ardèche
Distanz1604 km
WetterRegen, Sonne
Dauer7 Tage
Besuchte OrteVallon-Pont-d'Arc, La Roque-sur-Cèze, Pont du Gard, Saintes-Maries-de-la-Mer

Unsere Route

Die besuchten Orte liegen zwischen der Ardèche und dem Mittelmeer.

Vallon-Pont-d’Arc. Der Ort liegt im Tal der Ardèche, hier beginnt die rund 30 Kilometer lange Ardèche-Schlucht. Am Ortsrand steht der Pont d’Arc, ein natürlicher Felsbogen von etwa 60 Metern Höhe. In der Umgebung liegt die Grotte Chauvet, 1994 entdeckt, mit einigen der ältesten bekannten Höhlenmalereien. Die Höhle selbst ist nicht öffentlich zugänglich, für Besucher gibt es eine Nachbildung, die Grotte Chauvet 2.

Ein Paar steht am Kiesufer der Ardèche, hinter ihnen der Felsbogen des Pont d'Arc, links ein Hund an der Leine Der Pont d'Arc, ein natürlicher Felsbogen über der Ardèche, durch ein Fenster fotografiert
Blick von einem Aussichtspunkt in die Ardèche-Schlucht: Der Fluss windet sich zwischen bewaldeten Hängen und hohen Kalkfelswänden

La Roque-sur-Cèze. Das kleine mittelalterliche Dorf steht auf einem Kalkfelsen über dem Fluss Cèze im Département Gard und gehört seit 2007 zu den «Plus beaux villages de France», den schönsten Dörfern Frankreichs. Ganz in der Nähe liegen die Wasserfälle von Sautadet. Im Dorf gibt es eine romanische Kapelle aus dem 11. Jahrhundert, ein Schloss aus dem 12. Jahrhundert und eine mittelalterliche Steinbrücke.

Die Cèze fliesst über helle Kalkfelsen und stürzt über eine Stufe, im Hintergrund stehen Menschen und ein Wohnmobil

Pont du Gard. Die römische Wasserleitung überquert den Fluss Gardon. Sie ist 49 Meter hoch und 275 Meter lang und hat drei Etagen mit insgesamt 52 Bögen. Gebaut wurde sie im 1. Jahrhundert n. Chr. als Teil einer rund 50 Kilometer langen Leitung, die Wasser von Uzès in die römische Stadt Nîmes brachte. Seit 1985 ist sie UNESCO-Welterbe.

Das dreistöckige römische Aquädukt Pont du Gard hinter Bäumen und einem Kiesplatz, einzelne Besucher davor Ein schwarzer, lockiger Hund mit brauner Schnauze sitzt auf Kies und schaut mit offenem Maul zur Seite

Saintes-Maries-de-la-Mer. Der Ort liegt in der Camargue, im Rhonedelta, und ist die westlichste Gemeinde des Départements Bouches-du-Rhône. Über den Häusern steht die Wehrkirche Notre-Dame-de-la-Mer. Jedes Jahr am 24. und 25. Mai pilgern Roma zu Ehren der heiligen Sara hierher, eine zweite Wallfahrt findet Ende Oktober statt. Die Camargue ist seit 1970 ein regionaler Naturpark. Sie ist bekannt für ihre weissen Pferde, ihre Stiere und die Rosaflamingos, im Süden wird Meersalz gewonnen, darunter Fleur de Sel.

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