Dass Wohnmobilferien im Winter einen ganz besonderen Reiz haben, hatten wir schon mehrmals gehört – dieses Jahr wollten wir es selbst ausprobieren. Wintercamping braucht etwas Vorbereitung, im Internet gibt es dazu unzählige Tipps.
Unsere Route
Mit zwei vollen Gasflaschen, genügend warmen Kleidern und Schneeketten im Gepäck ging’s Richtung Pontresina und den Campingplatz Morteratsch. Das Engadin zeigte sich bei der Hinfahrt bereits von seiner besten Seite: herrliches, aber bitterkaltes Wetter. Bis zum Campingplatz waren die Strassen schneefrei, die leicht abfallende, schneebedeckte Zufahrt liess sich problemlos meistern. Bei der Einfahrt montierten wir sicherheitshalber die Schneeketten – das Manövrieren ist so im Schnee einfacher. Die Montage übt man am besten vorher im Trockenen.
Nachdem wir einen schönen Stellplatz gefunden hatten, ging es ans Einrichten. Bis der Wohnbereich eine angenehme Temperatur erreichte, vergingen einige Stunden – hier zeigt sich der Nachteil eines teilintegrierten Wohnmobils, die Kältebrücke zum Fahrerhaus ist deutlich spürbar. Mit Decken versuchten wir, die Kälte so gut wie möglich abzuschirmen.
Die herrliche Winterlandschaft lud zu allerlei Aktivitäten ein: Spaziergänge Richtung Morteratsch, ein Schneeschuhtrail Richtung Berninapass und einiges mehr.
Die Tage im Schnee waren herrlich, der Aufenthalt im Wohnmobil sehr angenehm, und der Campingplatz bot alles, was es für einen sorgenfreien Winterurlaub braucht. Sicher nicht das letzte Mal – wir können es nur weiterempfehlen.
Unsere Empfehlungen
Campingplätze



